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13.10.2017, 14:11 Uhr | Jens Damm
Große Sandabbrüche auf Wangerooge
Pressemitteilung des Landtagskandidaten Jens Damm
Bei seinem Besuch auf der Insel Wangerooge informierte sich CDU Landtagskandidat Jens Damm über die Schwere der Sandabbrüche durch den Sturm Xavier.
Große Teile des Strandes sind weggespült worden, die Abrisskante ist mehr als einen Meter hoch.
Dabei leidet die Gemeinde noch unter den hohen Kosten des Sandabbruchs des letzten Jahrs, rund 400.000 €. Ein Teil der Kosten hat der Kreis übernommen, 100.000 € versprach der niedersächsische Wirtschaftsminister Lies aus der Landeskasse.
„Auf dieses Geld warten wir immer noch“, ärgert sich die CDU-Vorsitzende aus Wangerooge, Diana Folkerts.
Damm nutzte seinen Inselbesuch, um sich bei den Fraktionsmitgliedern über aktuelle Inselthemen zu informieren. Der aktuelle Baufortschritt des neuen Deckwerks war ebenso Thema wie die Wohnungssituation auf der Insel und schließlich wieder die Sandabbrüche. 
„Es liegen gute Ideen zum Inselschutz auf dem Tisch, damit Wangerooge nicht in jedem Jahr wieder in diesem Umfang von diesen hohen Kosten getroffen wird, hier muss das zuständige Ministerium endlich tätig werden“, befindet Damm.
Die Vorsitzende der CDU Wangerooge informierte mich zu den Sandabbrüchen auf der Insel
Ähnliche Erfahrungen hat Jens Damm in Hooksiel gemacht: „Auch hier liegen konkrete Ideen auf dem Tisch, wie die Versandung des Hooksieler Außenhafens vermieden werden kann, der aktuelle Zustand gefährdet die ansässige Werft in ihrer Existenz.“ Die dort geplante Außenmole wird nicht gebaut, Minister Lies hatte Ende 2015 zugesagt, die dafür eingeplanten Mittel von 4,5 Millionen Euro für den Ausbau der touristischen Infrastruktur Hooksiels bereitzustellen. „Auch hier gibt es noch keine konkreten Pläne, wie es weiter geht.“
Es gibt erste Ansätze, ein Entwicklungskonzept für Tourismus und Küstenschutz für Wangerooge zu entwickeln. Jens Damm sieht sich auch in seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender der CDU in Friesland in der Pflicht, am Ball zu bleiben: „Die Gemeinde muss bei allen Planungen mit am Tisch sitzen, um ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Wichtig sind belastbare Ergebnisse, Gesprächsrunden zu diesem Thema gab es bereits genug!“
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