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10.10.2017, 20:29 Uhr | Jens Damm
Bedenken der Tierhalter endlich ernst nehmen
Pressemitteilung von Jens Damm
Der Landtagskandidat der CDU, Jens Damm, vertritt zum Thema „Wolf“ eine klare Position:
„Für Friesland und die Wesermarsch sehe ich die sogenannte Wiedereinbürgerung des Wolfes nicht nur kritisch, sondern ich lehne sie gänzlich ab!
Zum einen ist unsere Region geprägt durch die Haltung von Rindern und Pferden, die sich im Sommer auf der Weide bewegen können.
Die Weidehaltung aller Nutztiere ist die mit Abstand tiergerechteste Haltung überhaupt und findet große Zustimmung auch beim Verbraucher von Lebensmitteln. Nicht umsonst werden Weidemilchprogramme und Weidefleischprogramme aufgelegt.
Zum zweiten ist sicherer Küstenschutz ohne Schafhaltung auf unseren Deichen undenkbar!
Alle von den Wolfsberatern und dem Umweltministerium vorgeschlagenen Herdenschutzmaßnahmen sind in der großen Fläche komplett nicht durchführbar bzw. wirkungslos.
So müssten in Friesland und in der Wesermarsch annähernd 40.000 Kilometer Zäune mit einer Höhe von fast 3 Metern und einer Gründung von einem Meter gezogen werden.
Das kann weder bezahlt werden, noch kann es der Wunsch der Bevölkerung sein, quasi im Gefängnis zu leben. 
Im Gespräch mit der künftigen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zum Thema "Ausbreitung des Wolfes"
Wenn der Wolf in Niedersachsen eine Zukunft haben soll – und das soll er – muss er endlich als das wahrgenommen werden, was er ist: ein Raubtier, dessen Bestand zwar gepflegt, aber mit Rücksicht auf das sensible Gleichgewicht der niedersächsischen Tierwelt und den Schutz des Menschen auch sinnvoll reguliert werden muss.
Die natürliche Lebensumgebung für Wölfe sind waldreiche Gebiete, Friesland und die Wesermarsch bieten kaum natürliche Rückzugsorte für die Tiere. Hier muss die Regulierung ansetzen, die Bedenken der Tierhalter müssen endlich ernst genommen werden. Zurzeit zahlen sie die Zeche für die vollkommen unrealistische und romantisch verklärte Wolfspolitik der rot-grünen Landesregierung!“